Karfreitag

Diesen Gottesdienst hielt Priester H.-J. S. mit dem Bibelwort Johannes 3, 16 „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."
 

Die Bibellesung aus Johannes 19, 16-30 führte Priester in Ruhe G. B. durch.
In seiner Predigt stellte uns Priester S. den besonderen Wert des Karfreitagsgeschehens vor Augen. Die Opfertat des Sohnes Gottes für die gesamte Menschheit wird heute vielfach nicht mehr richtig erkannt. In dem vom Chor vorgetragene Lied, Mappe 53 "Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen, dass man ein solch scharf Urteil hat gesprochen?", beschreibt der Liederdichter in lieblicher und tief eindrucksvoller Weise das vom Sohn Gottes für uns gebrachte Opfer. Priester Schmidt hatte sich schon in der Vorbereitung mit dem gesamten Text dieses Liedgedichtes beschäftigt und er wünschte uns, dass auch wir dem Herrn Jesus in tiefer Liebe zugetan bleiben. Das mag sich auch darin zeigen, dass wir aus Liebe zum Sohne Gottes das Böse meiden und der Sünde immer mehr entsagen. 
Priester J. erinnerte an die Opferbereitschaft des Abraham, der bereit war seinen einzigen Sohn zu opfern. Hier hielt jedoch ein Engel in letzter Sekunde Abraham davon ab. Gott hatte seinen Glauben und sein Gottvertrauen gesehen. Abraham brauchte seinen Sohn nicht zu opfern. Aber Gott hat aus Liebe zu den Menschen seinen Sohn wirklich geopfert. Und der Sohn Gottes hat dieses Opfer ebenfalls aus Liebe zu den Menschen und in Erfüllung des göttlichen Willens gebracht. Das mögen wir uns immer recht vor Herz und Sinn führen.