Konfirmation in HH-Sinstorf

Die Konfirmation von I. F. war in HH-Sinstorf am 19. Mai 2019.

Dienstleiter war Pr. T. K. (früherer Bezirksbeauftragter der Jugend). Mitgedient haben Pr. M. K. (Bezirksbeauftragter der Jugend) und unser Vorsteher, Pr. S. J. Zum Eingang sang die Gemeinde das Lied 327.  Das Bibelwort für die Konfirmation war aus Lukas 6, 45 "Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über."
Pr. K. hat in der Predigt den Schatz angesprochen und dabei auf unser Herz verwiesen. Wir mögen darauf achten, womit wir es befüllen, denn davon geht der Mund über. Also, davon redet und zeugt man unentwegt. Dies zeigt sich vielfach, wenn die Menschen von ihrem Urlaub berichten. 
Mit welchen Dingen beschäftigen wir uns, womit füllen wir den Tag aus? Ist das alles wirklich wichtig? Wir stellen oft sogar selbst fest, dass sich die Interessen ändern. Es gilt also zu erkennen was wertvoll und was wertlos ist. Unser Glaube an Gott ist wertvoll, er ist ein großer Schatz, den wir nicht übersehen und beiseiteschieben sollten. Dazu wollen wir auch weitsichtig sein und erkennen, worauf es letztlich ankommt. Es gilt, ein mitfühlendes Herz zu haben, die Liebe Gottes wahrzunehmen und selbst diese Liebe zu praktizieren und dabei in unseren Glauben richtig hineinzuwachsen. 
Pr. K. kam auf das Wort vom Apostel Paulus zu sprechen: "Prüft aber alles und das Gute behaltet. "(1. Thessalonicher 5,21) Sich also die Frage zu stellen, ob mir das wirklich auf Dauer etwas bringt. Es geht doch nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern um unsere ewige Zukunft. 
Pr. J. erwähnt das Wort aus Psalm 37,4 "Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünscht." Das bedeutet zunächst, nicht den Herrn im Leben hinten anzustellen, sondern mit dem Herrn zu leben. Er gönnt uns gerne das Gute, was unser Herz wünscht. Doch auch unsere Wünsche mögen auf das wirklich Gute ausgerichtet sein. Der Herr hat mehr im Blick als nur unsere kurzfristigen Wünsche. Er möchte, dass wir ihm anhängen und nach dem ewigen Heil streben. Im Weiteren erwähnte Pr. J. das Wort: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohlmachen" (Ps. 37,5).  Es ist schön, wenn man sich im Gebet dem Herrn anvertraut. Es ist auch angenehm und beruhigend, wenn der liebe Gott die Dinge auf deinem Glaubens- und Lebensweg wohl macht. 
Zur Ansprache an die Konfirmandin hatte ihre Schwester, B. F., den Brief an die Konfirmanden von Stammapostel Schneider vorgelesen. Pr. K. erwähnte danach in seiner Ansprache, dass sich die Konfirmandin in ihrem Leben freudig und sicher zutrauen mag, ihren Glaubens- und Lebensweg mit der Hilfe Gottes zu gehen. Der liebe Gott wird ihr immer einen geben, dem sie vertrauen kann, der ihr Orientierung im Leben gibt. Derzeit sind es die Eltern, es sind auch die Brüder in der Gemeinde, die Freunde und hier ist auch der Bezirksbeauftragte für die Jugend. Nach der Bekundung, dass sie nun als neuapostolische Christin eigenverantwortlich ihren Weg in der Treue zu Gott gehen will, sagte sie das Konfirmationsgelübde auf. Danach empfing sie den besonderen göttlichen Segen zu ihrer Konfirmation.  M.F.