Taufhandlung

Am Sonntag, den 04. August war der Gottesdienst wesentlich geprägt durch die Heilige Wassertaufe, die an dem 2-jährigen N. K. vollzogen wurde. Den Gottesdienst führte unser Vorsteher durch und Evangelist O. K. diente mit. 

Vielleicht wirkte das vorgelesene Bibelwort (Eph. 4, 25), das davon handelte, die Lüge abzulegen und bei der Wahrheit zu bleiben, anfänglich für diesen Gottesdienst nicht so passend. Doch im Laufe des Gottesdienstes zeigten sich wunderbare Verbindungen zu der Taufhandlung. Mit dem Bibelwort wurden die besonders angesprochen, die als Glieder im Leib Christi durch Taufe, Glaube und Bekenntnis zu Jesus Christus gehören, also seiner Kirche angehören. Sie mögen untereinander negatives Verhalten durch positives Verhalten ersetzen und damit ein leuchtendes Vorbild der christlichen Gemeinde abgeben. 
Eingehend auf die anstehende Taufhandlung erwähnte unser Vorsteher, dass die Heilige Wassertaufe schon damit etwas Einmaliges sei, in den Leib Christi eingefügt zu werden. Er führte an, dass Nikodemus einst bei Nacht den Herrn Jesus aufsuchte, um ihn zu fragen, was denn zu tun sei, um das ewige Leben zu erlangen. Jesus gab ihm die Antwort, er müsse wiedergeboren werden aus Wasser und Geist. Apostel Petrus erwähnt in seinem Brief: die Rettung der Menschen durch Noah, damit sei die Arche schließlich ein Vorbild der Taufe und sie diene der Rettung (1. Petrus 3, 21). Getauft sein heißt demnach "gerettet sein".  In diesem Sinn gewann der Vorsteher bei der Taufhandlung die Aufmerksamkeit des Täuflings dadurch, dass er sich einen Handschuh in Form einer Arche aufzog. Er öffnete die Hand und damit die Arche. In diese fügte dann der 2-jährige Täufling einen Spielzeugtiger zu den anderen Tieren. Das sollte die "Rettung" als "Vorbild der Taufe" symbolisieren. Dass nun der Täufling denselben Namen trägt wie der Erbauer der Arche, könnte in diesem Zusammenhang nicht besser passen. 
Eingehend auf unsere Glaubensschwester S. N. K., die ihren N. vor den Altar brachte und die Verantwortung für ihren Sohn übernahm, gab der Vorsteher ihr noch einige Worte aus dem 2. Johannesbrief mit. Dort wird eine vorbildliche Mutter als "Herrin" angesprochen, die ihrem Haus und ihren Kindern wohl vorsteht. Sie wird bekräftigt, in ihrer "Liebe der Wahrhaftigkeit" nicht nachzulassen. 
So wünschen wir auch für die Mutter und für den jungen Christ eine segensreiche und gedeihliche Entwicklung weiterhin.